e v e r y t h i n g i s a m a z i n g b u t n o b o d y i s h a p p y

Neues


Was tun wir alle miteinander uns an?

- “Ein Besuch beim legendären Fritz J. Raddatz. Der Anlass: seine Tagebücher.” 10.März 1989 — Denkwürdig, wie Gisela Lindemann vom letzten Tag Jean Amérys erzählte, der ja mit einer „Geliebten“ – einer Amerikanerin – in Salzburg war, die von seinem Selbstmordplan wußte und der er auf ihren traurigen Satz „Du... Read More →


Von weit her Gesang.

- Ich bekomme kaum Luft. Ich lasse das Licht aus. Es ist kurz vor fünf. Jetzt schon Nacht. Ich merke das Herz. Es schlägt schnell. Das tut es seit Tagen. Das tut es mir an. Ich ziehe schwer durch den Mund. Meine Nase ist zu. Den ganzen Tag gehen Kirchenglocken. Ich spiegele mich im großen Wohnzimmerfenster. Schemenhaft. Ich bin eine Kontur. Blassblau.... Read More →


Silvesternovelle.

- Ein Snack. Vegetarische Bratlinge. Dazu gibt es nichts zu sagen. Ich schaue fern. Dazu gibt es Silvesterpunsch. Mick Jagger ist ein dünner Mann mit schwarzer Lederhose und einem sehr kurzen T-Shirt. Es sagt alles über die Welt, dass die Rolling Stones überlebt haben. Ob Jagger Kinski kannte? Diese dünnen Männer mit den großen Lippen. Alle haben... Read More →


Zweitausendelf.

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Seine Reise zum Ende der Welt.

- “Es gibt mir ein paar letzte schöne Tage zum Abschluss. Galao und Natas, frischer Fisch zum Abendessen, Spaziergänge auf den Klippen, stundenlang auf das Meer hinaussehen.” weiterlesen  Read More →


29.

- Ich gucke mir die Welt an. Leute sagen, man muss über die Welt schreiben. Man muss jeden Tag 1000 Zeichen und noch mehr über die Welt schreiben. Damit man überhaupt schreibt. Über den Alltag soll man schreiben und was so passiert. Ich langweile mich. Warum wollen die Leute die Welt beschrieben haben? Jeden Tag passiert ihnen doch der ganze Kram... Read More →


Wie soll ich sonst die Welt ertragen?

- Ich gebe ihr meine Nummer, wir machen das Interview und ich frage sie, “Wie stellst du es an, tausendmal schön ‘Magst du Honig’ zu fragen”? “Das mach ich einfach so”, sagt sie. Damit geh ich nach Haus und lasse nichts zu und bin lieber traurig, denn wie soll ich sonst die Welt ertragen.  Read More →

Keine Lyrik


Von weit her Gesang.

- Ich bekomme kaum Luft. Ich lasse das Licht aus. Es ist kurz vor fünf. Jetzt schon Nacht. Ich merke das Herz. Es schlägt schnell. Das tut es seit Tagen. Das tut es mir an. Ich ziehe schwer durch den Mund. Meine Nase ist zu. Den ganzen Tag gehen Kirchenglocken. Ich spiegele mich im großen Wohnzimmerfenster. Schemenhaft. Ich bin eine Kontur. Blassblau.... Read More →


Silvesternovelle.

- Ein Snack. Vegetarische Bratlinge. Dazu gibt es nichts zu sagen. Ich schaue fern. Dazu gibt es Silvesterpunsch. Mick Jagger ist ein dünner Mann mit schwarzer Lederhose und einem sehr kurzen T-Shirt. Es sagt alles über die Welt, dass die Rolling Stones überlebt haben. Ob Jagger Kinski kannte? Diese dünnen Männer mit den großen Lippen. Alle haben... Read More →


29.

- Ich gucke mir die Welt an. Leute sagen, man muss über die Welt schreiben. Man muss jeden Tag 1000 Zeichen und noch mehr über die Welt schreiben. Damit man überhaupt schreibt. Über den Alltag soll man schreiben und was so passiert. Ich langweile mich. Warum wollen die Leute die Welt beschrieben haben? Jeden Tag passiert ihnen doch der ganze Kram... Read More →


Wie soll ich sonst die Welt ertragen?

- Ich gebe ihr meine Nummer, wir machen das Interview und ich frage sie, “Wie stellst du es an, tausendmal schön ‘Magst du Honig’ zu fragen”? “Das mach ich einfach so”, sagt sie. Damit geh ich nach Haus und lasse nichts zu und bin lieber traurig, denn wie soll ich sonst die Welt ertragen.  Read More →


Wollen wir in unserer Simulation leben?

- Gramsci hat zu Recht gesagt, dass wir in der Praxis alle Optimisten sein müssen, wenn unser Handeln einen Sinn haben soll. via  Read More →


ganz ganz schlimm

- ich verabscheue euch für euch kleinkunst zutiefst was tocotronic sagten was leicht aussieht ist harte arbeit was alle sagen ihr macht lärm, habt nichts im griff und euer publikum klatscht, weil es aus stuttgart kommt lustig, nein schade, nein ärgerlich, nein, eher schlimm ganz ganz schlimm  Read More →


Du zahlst!

- Irgendwann muss einer zahlen und das wirst du sein. Nur du und kein anderer. Die schauen und schweigen. Du aber weisst bescheid. Du weisst bescheid, du zahlst und du freust dich darueber und hast noch einen schönen Abend. Gutes Gefühl.  Read More →

Lyrik


Nussig, schwarz und schwer.

- Nussig, schwarz und schwer ist der Morgen, dein Duft an mir ist voll und süß, wie du süß bist und weich und schön und golden bei Kerzen in Licht wie Samt, ganz sanft auf dir und mir. Meine Hand, dein Haar, dein Mund, dein Arm. Küsse, Träumerei und schwerer Morgen.  Read More →


ganz ganz schlimm

- ich verabscheue euch für euch kleinkunst zutiefst was tocotronic sagten was leicht aussieht ist harte arbeit was alle sagen ihr macht lärm, habt nichts im griff und euer publikum klatscht, weil es aus stuttgart kommt lustig, nein schade, nein ärgerlich, nein, eher schlimm ganz ganz schlimm  Read More →


Du zahlst!

- Irgendwann muss einer zahlen und das wirst du sein. Nur du und kein anderer. Die schauen und schweigen. Du aber weisst bescheid. Du weisst bescheid, du zahlst und du freust dich darueber und hast noch einen schönen Abend. Gutes Gefühl.  Read More →


Nichts.

- Sie warten. Müssen warten. Können nichts tun. Sitzen in Kammern. Kauernde Gestalten. Mit Schrecken in den Zügen und Angst in den Gliedern. Gestern, heute, immer wieder. Jetzt naht das Grollen. Schwelt das Grausen. Leise, lauter, dumpf, entsetzlich. Hoch, empor, herauf, es kommt, geschieht, ist da. Das Nichts. Riecht nicht, schmeckt nicht, sieht... Read More →


In Odessa.

- Es ist schön hier in Odessa. Wir liegen bei den Caribous. In grünem Weizen, Moos und Gras. Über uns wirbeln Tauben und Dohlen. Du freust dich auf den Abend. Deine Krone liegt auf meinem Bauch. Was wir haben schmeckt nach Zimt. Was wir haben wirkt. Das Moos kühlt und ist watteweich. Eine Hirschkuh spendet Schatten, wir füttern Akazien. Oben flackern... Read More →


Sieben Tage, sieben Sonnen.

- Ich schenk dir sieben Sonnen ich schenk dir sieben Tage Glück ich schenk dir alles was du willst ich schenk dir alles was ich lieb und Stück für Stück schenk ich mich dir und Stück für Stück nimmst du mich an mit sieben Sonnen und sieben Tage lang sind wir im Glück zusammen.  Read More →


Konstellationen.

- Ich stehe unter Sternen stehe neben dir und über uns das Gold aus fernen schönen Sphären auf dir und mir kosmischer Dunst ein feiner Schwall aus Glück und Schimmer auf deinen Schultern zarte Tropfen Milchstraßenstaub, Tannhäuserflimmern dich und das hab ich gebraucht.  Read More →