schlecht ist die welt und schlimm sind immer die anderen

Neues


Was ich Silvester Stallone noch schuldig war.

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Worte können Fäuste sein.

Anne Will darf bleiben. Die ARD-Journalistin Anne Will ist eine der wenigen Moderatorinnen, die sich für Politik interessieren. Deshalb gibt ihre Talkshow mehr her als die Sendungen ihrer Konkurrenz. via  Read More →


Mehr muss man nicht wissen.

Und wenn sich dann einmal herausstellt, wie ungleich der Reichtum verteilt ist, muss auch beim letzten neokonservativbraunen Schmierfinken der Sozialstaat, den man ansonsten dauernd abschaffen will, als Volksvermögen herhalten. via  Read More →


Finde ich großartig.

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Die Mutter der Idioten ist immer schwanger.

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Ganz gut. Man ist ja mindestens genau so viel Idiot wie alle anderen.

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Kulturkritik.

Prince spielt zu Ehren George Harrisons das Gitarrensolo des Jahrtausends. Campino singt mit Hannes Wader und vergisst den Text.  Read More →

Prosa


Hanoi, recall.

- In Gedanken bin ich wieder zurück in diesem geliebt gehassten Land. Dieses geliebt gehasste Land mit diesen zähen Menschen. Menschen, die damals keinen Fronturlaub brauchten, sondern ab und an nur eine Schale fauligen kalten Reis und etwas Rattenfleisch. Ich bin wieder da und liege wach in Hanoi. Liege wach in dieser nachts neondurchwachsenen Waschküche.... Read More →


Talkshow.

- Moderator: “Machen Sie Politik eigentlich anhand von Themen oder zur Befriedigung Ihrer persönlichen Eitelkeit?” Politiker: “Ich denke wer sagt, dass Eitelkeit in der Politik keine Rolle Spielt, der lügt.” Publikum applaudiert Moderator: “Wissen Sie, was ich denke? Ich denke, dass Sie für diese Aussage noch ein paar... Read More →


Eine von vielen roten Farben.

- Ein Wal vor meinem Haus. Ich sehe ihn von meinem Fenster. Auf seinem Rücken ein Baum. Ich gehe runter, ich lecke über graublaue Haut, klettere und pflücke einen Apfel aus dem Baum und eine Birne. Ich beiße in den Apfel, schmecke Salz und Marzipan. Ich beiße in die Birne, schlafe ein und träume, dass ich auf einer Wolke stehe und rote Farben... Read More →


Von weit her Gesang.

- Ich bekomme kaum Luft. Ich lasse das Licht aus. Es ist kurz vor fünf. Jetzt schon Nacht. Ich merke das Herz. Es schlägt schnell. Das tut es seit Tagen. Das tut es mir an. Ich ziehe schwer durch den Mund. Meine Nase ist zu. Den ganzen Tag gehen Kirchenglocken. Ich spiegele mich im großen Wohnzimmerfenster. Schemenhaft. Ich bin eine Kontur. Blassblau.... Read More →


Silvesternovelle.

- Ein Snack. Vegetarische Bratlinge. Dazu gibt es nichts zu sagen. Ich schaue fern. Dazu gibt es Silvesterpunsch. Mick Jagger ist ein dünner Mann mit schwarzer Lederhose und einem sehr kurzen T-Shirt. Es sagt alles über die Welt, dass die Rolling Stones überlebt haben. Ob Jagger Kinski kannte? Diese dünnen Männer mit den großen Lippen. Alle haben... Read More →


29.

- Ich gucke mir die Welt an. Leute sagen, man muss über die Welt schreiben. Man muss jeden Tag 1000 Zeichen und noch mehr über die Welt schreiben. Damit man überhaupt schreibt. Über den Alltag soll man schreiben und was so passiert. Ich langweile mich. Warum wollen die Leute die Welt beschrieben haben? Jeden Tag passiert ihnen doch der ganze Kram... Read More →


Wie soll ich sonst die Welt ertragen?

- Ich gebe ihr meine Nummer, wir machen das Interview und ich frage sie, “Wie stellst du es an, tausendmal schön ‘Magst du Honig’ zu fragen”? “Das mach ich einfach so”, sagt sie. Damit geh ich nach Haus und lasse nichts zu und bin lieber traurig, denn wie soll ich sonst die Welt ertragen.  Read More →

Lyrik


Große Überraschung.

- Ich zünde eure Radiohead-Poster an. Weil ich es kann. Dann nehm ich eure Brillen ab. Und küsse eure Augen. Feste Umarmung. Große Überraschung. Ich stürz mich mit euch aus dem Fenster. Heut mal nicht an morgen denken.  Read More →


Eine von vielen roten Farben.

- Ein Wal vor meinem Haus. Ich sehe ihn von meinem Fenster. Auf seinem Rücken ein Baum. Ich gehe runter, ich lecke über graublaue Haut, klettere und pflücke einen Apfel aus dem Baum und eine Birne. Ich beiße in den Apfel, schmecke Salz und Marzipan. Ich beiße in die Birne, schlafe ein und träume, dass ich auf einer Wolke stehe und rote Farben... Read More →


Vor allem die Hoffnung.

- Vor allem die Hoffnung. Wir lieben sie. Nie mehr scheitern. Ganz sicher nicht. Lasst uns wieder sehnen. Oh ja. Gemeinsam mehr erreichen. Marketing hilft dabei. Im Glauben vereint. Heil Hitler. Gemeinsam mehr erreichen. Vor allem die Hoffnung. Wir lieben sie. _ drei gedichte: ‘restart drei’  Read More →


Arbeit ist alles.

- Arbeit ist alles. Für uns. Was tun, irgendwas tun. Wir brauchen Ziele. Ich gebe Druck weiter. In der Besprechung. Namen wurden genannt. Wir sind ein Team. Applaus im Hochseilgarten. Und Hoffnung. Namen wurden genannt. Arbeit ist alles. Für uns. _ drei gedichte: ‘restart zwei’  Read More →


Alle wollen Krieg.

- Alle wollen Krieg. Ich auch. Die was wurden durch den Krieg, die bewundern wir. Helmut Schmidt. Der Frieden hat uns gute Dinge gebracht. Aber alles hat ein Ende. Wir sind weinerlich. Wir haben kein Schlachtfeld gesehen. Arbeit nehmen wir ernst. Ohne werden wir auch satt. Wir sind weinerlich. Alle wollen Krieg. Ich auch. _ drei gedichte: ‘restart... Read More →


Nussig, schwarz und schwer.

- Nussig, schwarz und schwer ist der Morgen, dein Duft an mir ist voll und süß, wie du süß bist und weich und schön und golden bei Kerzen in Licht wie Samt, ganz sanft auf dir und mir. Meine Hand, dein Haar, dein Mund, dein Arm. Küsse, Träumerei und schwerer Morgen.  Read More →


ganz ganz schlimm

- ich verabscheue euch für euch kleinkunst zutiefst was tocotronic sagten was leicht aussieht ist harte arbeit was alle sagen ihr macht lärm, habt nichts im griff und euer publikum klatscht, weil es aus stuttgart kommt lustig, nein schade, nein ärgerlich, nein, eher schlimm ganz ganz schlimm  Read More →