Posted: Juli 26th, 2010 | Author: André | Filed under: Lyrik, Neues | Tags: ambrosia, feuer, götter, sieg, sonne, titanen | 2 Comments »
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Komm lass uns Ambrosia saufen
unter Göttern
Und dann raufen wir mit den Titanen
um die Sonne
Wir gewinnen
wärmen uns am Feuer
und es ist noch besser als gedacht
Posted: Juni 5th, 2010 | Author: André | Filed under: Lyrik, Neues | Tags: glück, sonne, tage | No Comments »
Ich schenk dir sieben Sonnen
ich schenk dir sieben Tage Glück
ich schenk dir alles was du willst
ich schenk dir alles was ich lieb
und Stück für Stück schenk ich mich dir
und Stück für Stück nimmst du mich an
mit sieben Sonnen und sieben Tage lang sind
wir im Glück zusammen.
Posted: März 31st, 2010 | Author: André | Filed under: Keine Lyrik, Neues | Tags: brachland, büro, fett, flammen, flummy, glitzer, haus, kaffee, kopf, papier, schatten, sonne | No Comments »
Der Kaffee schmeckt nach Schmierfett. Warum stellt das keiner ab?
Und warum sitze ich hier im Schatten, am Schreibtisch mit Papieren?
Die Luft ist OK, aber mein Smilie-Flummy liegt auf dem Kopf.
Es ist still auf dieser Seite des Hauses. Hier ist nur Brachland.
Hier stehen Zweckbauten. Dahinten fällt Sonne auf’s Gebüsch.
Wie das wohl ist, mit Sonne?
In den Smilie-Flummy sind bunte Glitzerplättchen eingearbeitet.
Doch sie glitzern nicht. Das Ding liegt da, auf dem Kopf, verzieht das
Gesicht und glitzert nicht. Alles kommt wie es muss, ohne Sonne.
Aber wer will schon in Flammen stehen?
Bring on the night
I couldn’t spend another our of daylight
Posted: Februar 4th, 2010 | Author: André | Filed under: Input | Tags: brel, chanson, Getreide, Horizont, Jungen, mädchen, Sichel, sonne | No Comments »
- Les blés sont pour la faucille
- Le soleil pour l’horizon
- les garçons sont pour les filles
- et les filles pour les garçons
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Info.
Posted: Januar 25th, 2010 | Author: André | Filed under: Lyrik, Neues | Tags: das nichts, glut, grau, hände, haut, kälte, kopf, körper, nebel, schatten, schmerz, schnee, schwärze, sonne, summen, weiß, wimmern | No Comments »
Um sie herum schneeweiße Wände, ohne Makel, purer Schein.
Sie liegt und ihre kleinen Hände greifen ohne Kraft hinein.
Direkt ins Gleißen, rein in Sonnen, Lichter blendend aufgereiht.
Ohne Not damit begonnen, es brennt wie Glut, sie möchte schreien.
Figuren streifen ihren Körper, kalte Küsse auf der Haut.
Schemenhafte Schattenmänner, grau in grau; sie hockt und schaut.
„Wir kümmern uns um dich“, sie flüstern, „kümmern uns um dich, gewiss.“
Sie drückt sich lang an weißen Mauern, nackt, in ihrem Kopf ein Riss.
Jetzt kauert sie in fahler Ecke, fahle Nebel tätscheln sie.
Wo sie streicheln schwarze Flecken, schwarze Löcher fressen sie.
Ihre Schenkel, ihre Arme, ihren Rücken, ihren Mund.
Sie ist nicht mehr, sie ist verschlungen, fortgewischt, gelöscht vom Grund.
Zurück bleibt leis ein schwaches Summen, leer und matt ihr letzter Ton.
Zartes Wimmern… bald verklungen… hier im Nichts. Wen kümmert’s schon.
Posted: November 12th, 2009 | Author: André | Filed under: Keine Lyrik, Neues | Tags: blaue Stunde, drogen, hände, himmel, köpfe, morgen, Nacht, nebel, sonne | No Comments »
Der Morgennebel lichtet sich.
Er nimmt ihren Kopf in seine Hände und sie seinen. Es war eine lange Nacht mit klarem Himmel. Es waren die Umsätze ihres Lebens. Alle wollten schweben – ein Kommando wollte die beiden. Aber es war langsam.
Dann war blaue Stunde. Dann war nur noch Glück. Und der Nebel. Und jetzt ihr Haar in seinen Händen und ihre Hände auf seinen Wangen.
Morgensonne. Das Taxi kommt. Pläne sind gemacht. Der Flug geht bald. Ohne sie.
Posted: September 15th, 2009 | Author: André | Filed under: Keine Lyrik | Tags: besuch, blicke, fenster, grau, Keine Lyrik, kind, menschen, regen, riese, sonne, vögel, wind, wolken | No Comments »
Ich sitze am Fenster. Schaue in den Regen. Graue Tropfen auf kalter Scheibe. Graue Vögel unter grauen Dächern plustern sich auf und sehen graue Menschen in grauen Autos auf grauem Asphalt. Ihre Gesichter sind grau. So wie der Himmel. So wie die Wolken. So wie die Pfützen. So wie die Bäume. So wie der Tag.
Die Menschen ziehen die Mäntel zu. Der Regen ist stark. Tropfen wirbeln. Tüten flattern. Ein Kind fällt hin und der Regen hört auf.
Mein Blick hängt an der alten Gewerbebrache. Ein Riese lukt über das Dach. Sein rotes Haar kreiselt im Wind. Ich winke ihm zu, er verkneift die Augen, späht quer herüber, winkt kurz zurück, senkt die Hand, duckt sich hinter die Fassade.
Ich lehne mich nach hinten, versinke im Sitz. Die Wolkendecke bricht auf, die Sonne kommt raus, der Wind flaut ab, ich öffne das Fenster, schreibe einen Reim, nippe am Glas, sehe die Vögel, schließe die Augen, atme durch, strecke mich, gähne, beuge mich runter, greife meine Tasche, krame nach Zeug, spüre feuchtwarme Brise, Zettel flattern, ich richte mich auf, haue unter die Tischkante, rubbele meinen Kopf, schaue aus dem Fenster.
Riesenbesuch.
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