e v e r y t h i n g i s a m a z i n g b u t n o b o d y i s h a p p y

Nussig, schwarz und schwer.

Posted: Juni 17th, 2011 | Author: André | Filed under: Lyrik, Neues | Tags: , , , , , , | 1 Comment »

-

Nussig, schwarz und schwer ist der Morgen, dein Duft an mir ist voll und süß,
wie du süß bist und weich und schön und golden bei Kerzen in Licht wie Samt,
ganz sanft auf dir und mir. Meine Hand, dein Haar, dein Mund, dein Arm.
Küsse, Träumerei und schwerer Morgen.


ganz ganz schlimm

Posted: Juni 1st, 2011 | Author: André | Filed under: Keine Lyrik, Lyrik, Neues | Tags: , , , , , , , , | No Comments »

-

ich verabscheue euch für euch kleinkunst zutiefst
was tocotronic sagten

was leicht aussieht ist harte arbeit
was alle sagen

ihr macht lärm, habt nichts im griff
und euer publikum klatscht, weil es aus stuttgart kommt

lustig, nein schade, nein ärgerlich, nein, eher schlimm
ganz ganz schlimm


Du zahlst!

Posted: Mai 31st, 2011 | Author: André | Filed under: Keine Lyrik, Lyrik, Neues | Tags: , , , , , , , , | 2 Comments »

-
Irgendwann muss einer zahlen und das wirst du sein.
Nur du und kein anderer. Die schauen und schweigen.
Du aber weisst bescheid. Du weisst bescheid, du zahlst
und du freust dich darueber und hast noch einen
schönen Abend. Gutes Gefühl.


Nichts.

Posted: Mai 24th, 2011 | Author: André | Filed under: Lyrik, Neues | Tags: , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

-

Sie warten. Müssen warten. Können nichts tun.
Sitzen in Kammern. Kauernde Gestalten.
Mit Schrecken in den Zügen und Angst in den
Gliedern. Gestern, heute, immer wieder.

Jetzt naht das Grollen. Schwelt das Grausen.
Leise, lauter, dumpf, entsetzlich.

Hoch, empor, herauf, es kommt, geschieht, ist da.

Das Nichts.

Riecht nicht, schmeckt nicht, sieht nicht aus.
Will sie, greift sie, packt sie, quält sie.
Aus der Tiefe. In die Leben.
Ohne Gnade. Wahllos blind.

Keine Luft und kein Entkommen. Verzerrte Fratzen überall.
Schreie, Stöhnen, dumpfe Laute. Ausweg nirgends.

Nur das Nichts.

Keine Antwort, keine Logik, keine Hoffnung.

Nur das Nichts.

Will immer alle. Immer wieder.
Will die Kinder. Und will dich.

Ihm gegenüber. Allein mit dem Wahn.
Eisige Kälte. Eiskalter Hauch.
Angst in den Augen. Furcht auf der Haut.

Starre. Panik. Wahnsinn. Zappeln.
Schreie. Aufstand. Zucken. Stille.

Ruhe.

Leere.

Und dann nichts.


In Odessa.

Posted: April 30th, 2011 | Author: André | Filed under: Lyrik, Neues | Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , | No Comments »

-

Es ist schön hier in Odessa.
Wir liegen bei den Caribous.
In grünem Weizen, Moos und Gras.

Über uns wirbeln Tauben und Dohlen.
Du freust dich auf den Abend.
Deine Krone liegt auf meinem Bauch.
Was wir haben schmeckt nach Zimt.
Was wir haben wirkt.

Das Moos kühlt und ist watteweich.
Eine Hirschkuh spendet Schatten, wir füttern Akazien.
Oben flackern die Vögel, schlagen heiße Funken.
Sie ziehen bunte Bahnen und grünrotgelbe Strudel.

Unser Glück ist angenehm.
Alles kann so weitergehen.
Mit mir und meiner Königin.