Am Ufer.
Posted: Juli 8th, 2010 | Author: André | Filed under: Keine Lyrik, Neues | Tags: fabrik, falter, flammen, fluß, klagen, lichter, preis, schmerz, schwarz, stadt, tod, tränen, unfall, weinen | No Comments »
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Sie liegen aufgebahrt auf hellen Scheiten.
Sie liegen aufgebahrt auf hellen Scheiten.
Eine Nacht erstarrt in Schmerz und Trauer.
Eine Nacht erstarrt in Schmerz und Trauer.
Die Fabrik gibt und nimmt, nichts ist umsonst, das ist der Preis; bittere Stunden.
Und dann singen sie, singt die ganze Stadt tränenerstickte Klagen.
Der Fluß spiegelt orangerotes Feuer.
Frauen und Kinder stehen am Ufer, Männer entzünden Gräser und Schilf.
Um sie herum schwirren Falter.
Überall sind sie und überall sitzen sie und dann brennen die Scheite und brennen die Körper
und zischen die Schwärmer in den Flammen.
Und der Wind trägt Gesang, das Weinen und Klagen über die Felder und Hügel
und überall hin, bis alles klagt und weint und sie singen überall,
die ganze Nacht und tagelang bis das Signal ruft und sie folgen und die Maschinen wieder dröhnen,
denn die Fabrik gibt und nimmt, ohne sie ist nichts, wird nichts, kann nichts sein,
sie wissen das und sie nehmen das an, das ist der Preis, nichts ist umsonst.
Sie liegen aufgebahrt auf schwarzen Scheiten
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